Bald kommt der Herr, Voraufregung, Vorbereitungen


Er kommt in ein paar Tagen zu Besuch.

Morgens gegen 8 Uhr landet sein Flieger in Berlin.
Maya soll ihn abholen.
Noch weiss sie nicht, ob dieses Treffen gut ist.
Vielleicht kommt der Schmerz hoch.
Denn sie war immer noch sehr verletzt.

Dann würde er sie auch noch bestrafen.
Da sie gegen eine Regel verstieß.
Ob das gut gehen würde?

Die Verletzung, die er ihr zufügte ist nicht abgeklungen.
Die Demütigung nicht vergessen.
Seitdem hatte sie starke Zweifel.
An dieser Art Beziehung zu ihm.
Seitdem vertraute sie ihm nicht mehr.

Treffpunkt am Dienstag, den 27.11.2012.
In ihrer Wohnung.
Der riesige Nachteil…
Sie muss noch wahnsinnig aufräumen.
Seit einem Jahr war sie unordentlich geworden.
Innerlich und äusserlich in ihrer Wohnung.
Sie kam aus einem penibel und fast klinisch reinen Haushalt.
Dass sie jetzt dermaßen schluderlich war, schien mit dem Gefühl verbunden zu sein, ihm nicht genug zu interessieren.
Nicht gebraucht zu werden.
Nicht die Nummer eins unter seinen “Fickmädchen” zu sein.

Sie weiss, er würde sie lieber fallen lassen.
Aber er konnte nicht.
Das erstaunte ihn selbst.
Da er sonst schnell das Interesse an seinen Geliebten verliert.
Dass er sie fallen lassen möchte hatte war nicht ihr Fehler.
Es gehörte eher zu seiner Angewohnheit immer den neuen Reiz zu suchen.
Und in zwei Monaten war es zwei Jahre her, dass er das erste Mal von ihr hörte. .

Sie selbst verliert auch schnell das Interesse an Männern.
Da es ihr nicht um eine Beziehung geht.
Sie eine Beziehung möchte.
Aber ganz anders, als es bis jetzt war.
Sie hat den tiefen und sehnlichen Wunsch eine Familie zu gründen.
Da sie nur Männer kannte und kennen lernte, die ihr nicht den Freiraum gaben den sie brauchte, hatte sie vor ein paar Wochen angefangen sich beraten zu lassen.
Sie wollte wissen was an ihren Beziehungsstrukturen krank war.
Was konnte sie ändern?
Die Wohnung in Ordnung zu halten gehörte seit neuestem zwar zu ihren To Do’s.
Aber das hatte sie gerade missachtet, als sie anfing wieder zu arbeiten.
Geld zu verdienen hatte sie wieder beruhigt.
Und leider hatte sie verdrängt, dass sie ihr Leben grundlegend ordnen musste.
Und das auch in ihrer Wohnung.

“Gut dass heute erst Sonntag ist”, murmelte sie beschämt.
Ja.
Es war ihr sehr peinlich, in dieser verwüsteten Wohnung zu sitzen.
Kurz erinnerte sie sich an ein Bild von Daniela Katzenberger.
Die liess sich in ihrer unordentlichen Wohnung filmen.
Wie viele Menschen wohl dazu neigen.

Sie wollte es nicht wissen.

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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