Sein Besuch… Er kommt


S., Maya’s Herr wollte sic am Dienstag anrufen.

Dienstag.

Der Tag ihres Wiedersehens.

Sie sollte morgens erreichbar sein, hatte er sie schriftlich per EMail ermahnt.

Oft vermutete er, dass sie verschlief.

Den Wecker nicht hören würde.

 

Nachdem sie zwei Stunden lang noch sich der öden Hausarbeit hingab, sprang sie schnell uner die Dusche.

„Bestimmt ruft er jetzt an, “ dachte sie grinsend.

Sie rasierte gerade ihre Achseln, als es wirklich klingelt.

Schnell schnappte sie sich ihr Mobile, zögerte kurz es unter die Dusche mitzunehmen.

Immerhin war es ein neues, makeloses Smartphone der High-Endboliden.

Aber sie würde schon aufpassen, so was solls??!

„Hallo Maya!“ tönte es blechern, trotzdem streng aus dem Phone.

(Er nahm als Zweithandy eines mit schlechter Sprachquali..)

„Hallo Herr!“

„Schon ausgeschlafen Maya?“

Sie hasste es, wenn er sich über sie lustig machte.

„Oder noch immer wach? Die Nacht durchgemacht?“

„Nein, das mache ich nicht mehr.“

„Zumindest nicht im Winter!“ fügte sie hastig ergänzend hinzu.

„Na dann ist ja gut. Ich bin noch unterwegs, wir treffen uns in einer halben Stunde. Im kleinen Cafe bei dir um die Ecke, oder hast du einen anderen Tipp? “

„In einer halben Stunde. Gut. In dem Cafe, bei mir in der Nähe. Ja, das ist gut.“

„Na dann gut Maya, bis gleich!

„Bis gleich“, antwortete sie fröhlich und etwas gehtzt.

Schnell zu Ende duschen, dann anziehen.

Schminken, Haare richten.

Eine halbe Stunde.

Sie würde etwas, ein paar Minuten zu spät , was er hasste.

Ohne total dem Stress zu verfallen, machte sie sich zügig zurecht.

 

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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