Nikolaus ist Herrentag…im Restaurant


Beide setzten sich in den hinteren Teil des Restaurants.

Es war der schönere und noch unbesetztere Teil des Thai-Restaurants.

Es war wie eine typische Thai-Hütte aufgemacht.

Mit Holzdach. Holzpfählen…

Die Kellnerin war eine ältere, aber schöne Thaifrau.

Rundes, markantes Gesicht. Großem Mund, auffallenden, ausgeprägten Wangenknochen.

Sie trug ein gelbes, seidenes, asiatisches, langes Kleid unter dem ihre sehr weiblichen Kurven hervor kamen.

Maya gefiel die Frau.

Ja, es war egal wie alt jemand war.

Einige haben was, andere eben nicht.

Ob jung, ob alt.

Maya und S. bestellten sich dunkles Bier.

Sie fand es witzig, dass ihr Herr auch gerne dunkles Bier trank, obwohl er meist Weizenbier bestellte.

Heute war ihr richtig nach einem kühlen Bier, zumal sie immer noch diesen durch die Naturdroge furchtbar trockenen Mund hatte.

Diese Droge…ja, da tat immer Bier gut.

Da sie schon lange keine Rauschzustände hatte, noch nicht mal durch legale Drogen, fand sie den zunehmenden Rausch zwar interessant, aber auch anstrengend.

Sie wollte keinen Fehler machen, nicht unangenehm auffallen.

Denn ihr Herr verlangte einiges von ihr ab.

Sie kontrollierte sich mehr, als sonst.

Ihr Körperhaltung, ihre Stimme, ihren Blick.

Sie wollte ihm einfach gefallen.

Jedesmal besser aussehen, besser drauf sein, im Leben weiter gekommen sein.

Ihn mehr davon überzeugen, dass sie ihn als herrn verdient hat.

Ihm zeigen, dass es immer noch jedesmal nicht für sie selbstverständlich war, ihn zu sehen, ihn für ein paar Stunden mit seiner Aufmerksamkeit zu haben.

Schmerzlich durchzuckte es sie, dass es irgendwann vorbei sein würde.

Er irgendwann weg und sie dann nicht mehr seine Sklavin sein würde.

Sie hoffte dann immer, nicht mehr devot sein zu müssen.

Nicht mehr maso zu sein.

Aber kann sie von einem auf den anderen Tag plötzlich SM-uninteressiert sein?

Wohl kaum, schließlich hatte sie diese Fantasien schon als kleines Kind.

Er erzählte von einer neuen Sekrätärin.

25 Jahre alt und irgend einer alten Sekrätärin, die rumtratschte, dass die Neue ein Verhältnis hätte.

„Sieht sie gut aus,“ fragte Maya besorgt.

Da war sie wieder, diese dumme Eifersucht.

„Ja,“ antwortete er.

„Oh Gott, ich bin schon wieder eifersüchtig,“ stöhnte sie eine Grimasse ziehend.

„Sex am Arbeitsplatz ist ein Kündigungsgrund“, beruhigte er sie.

Dabei wusste sie, dass er deswegen schon mal sich die Finger verbrannte und damals seinen Job verlor.

Kam sowas nicht immer nur raus, wenn einer quatschte?

Maya selbst hatte ja auch damals eine Büro-Affaire gehabt.

Einige ahnten wohl was, aber da sie ihren Job sehr gut machte, mit allen gut auskam und vor allem sehr unnauffällig ihren Kollegen sexuell reizte und neckte, passierte nichts.

Heute sah sie noch schöner aus. als letztes Mal, das spürte und wusste sie.

Und sie konnte es sehen, an seinem Blick.

Er machte ihr auch mit Worten Komplimente.

Sagte ihr, dass sie früher wie eine Schlampe aussah, als wenn sie mit jedem ficken würde.

Er fuhr fort, dass sie ja aber sehr hohe Ansprüche hätte und schwer zu haben sei.

„Es sind deine Augen, die jetzt anders wirken. Die machen jetzt den Unterschied, zwischen einer, die sich von jedem ficken lässt und einer die nicht zu haben ist, die nur mir gehört.“, sagte er auf seine leise Art, die er hatte, wenn er zärtlich anerkennend zu ihr sprach.

So klangen dann auch zweifelhafte Komplimente angenehm.

„Heute sind deine Augen ganz anders, als letztes Mal, wo ich bei dir war. Sie strahlen wieder. Letztes Mal wirktest du gehtzt. Heute sind sie stimmig.“

„Ich habe nur viel meditiert, “ hörte Maya sich sachlich dazu Stellung nehmend.

Es war ein schönes Essen.

Alles war einfach nur schön.

Zumal sie schon lange wieder den richtig tiefen Wunsch hatte, einfach nur mit ihm essen zu gehen.

Sie hörte auch gern seine beruflichen Geschichten.

Denn sie wusste, sie würde nie solch seltsame Kollegen haben.

Sie würde weiterhin eher unkonventionelle, eher atheistische und kreative Kollegen haben.

Ihr Herr war ja traditioneller, katholisch und dabei war er nicht so viel älter als sie..

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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