Frauengespräche


Das Telefon klingelte wieder.
Heute war wieder einer dieser Tage, wo E-Mails, Anrufe, SMS, soziale Netzwerke und ja auch die  gute alte Türklingel keine Ruhe gaben.
So ein entarteter Freitag, der sich wie ein Montag verhielt.
Nur dass die Aggressionen des Montags von allen, die ihr Leben und Montage hassen ausblieben.

Maya arbeitete jahrelang aus Überzeugung gerne Sonntags.
Und hatte jahrelang Montags frei.
Wegen den von zwei Tagen Freizeit verwirrten und schlecht gelaunt- aggressiven Menschen war der Montag einfach unerfreulich.
Sonntags hingegen waren Kunden entspannter und schneller zufrieden zustellen.
Oft hatten diese auch noch meist ein schlechtes Gewissen auf einen fleißigen Menschen treffen zu müssen.
Das machte sie etwas zu handsamen Lämmchen.
Kollegen waren sonntags schlecht gelaunt, da sie an einen vorgegebenen Rhythmus oder die Bibel glaubten oder einfach mal mies drauf sein wollten.

Maya wollte immer frei sein.
Dadurch auch vuekes anders und einiges gegensätzlich zu dem Gro der Gesellschaft zu machen.
Vielleicht war das ein Versuch unsterblich zu sein, indem sie gegen den Strom schwamm, dadurch ihre Muskeln stählte und vielleicht in Erinnerung für andere blieb.

Frauengespräche.
Wahrscheinlich heisst es überall dass Frauen nur über Männer reden.

Frauen reden über Männer.
Aber anders als in Filmen oder Romanen behauptet wird.

Maya hatte einen langen und leicht verrückten Tag hinter sich.
Musste sich auch wieder einmal von einem Kollegen anhören etwas würde nicht funktionieren.
Dabei war im Vorfeld wieder einmal destruktive Kommunikation der Teufel im Detail.
Sie stöhnte, als sie die E-Mail las.
Blieb sachlich bei der Klärung.
Kurz und knapp um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.
Ja. Missverständnisse durch fehlgeleitete Kommunikation.
Ja.
Bringt nicht nur schkechte Stimmung, sondern verhindert leider effektives Arbeiten.
Führt somit weg von Gewinnmaximierung.
Tja. Gäbe es einen Teufel, so würde er da stecken.

Der Tag war lang.
Die Nacht war kurz gewesen.
Viele Herausforderungen beruflicher Natur, andere würden es Probleme nennen.
Aber Maya hatte immer nur Aufgaben und Herausforderungen.
Vor einer Woche laß sie mal wieder ihr Horoskop.
Technische Probleme aller Art würden auftauchen.
Heute tauchten sie auf.
Es war irgendwie Montag.

Auf ihrem Heimweg wurde sie hingegen positiv überrascht.
Die S-Bahn kam, anstatt aufzufallen.
Eine Zeitlang dachte Maya, dass wäre nur in Berlin so oft.
Bis sie mal auf einer Reise durch NRW mit den Einheimischen erfuhr auch dort wären Verspätungen und Betriebsausfälle an der Tagesordnung.

Sie War froh einsteigen zu können.
Denn es war wieder Winter geworden.
Etwas Schnee lag.
Die Kälte war wieder kriechgeil.
Kroch mies lachend bis ins Knochenmark.
Wie gut tat es da kurz in der warmen S-Bahn aufzutauen.

Zuhause zog sie sich schnell um.
In was Bequemes schlüpfen.
Hätte sie einen Freund, würde sie es nicht machen.
Erst nachts.
Aber dann wäre es richtig bequem.
Nämlich nackt.

Sie griff zum Telefon.
Eine gute Freundin hatte sie am Donnerstag angerufen und nicht erreicht.

Na? Alles klar?
Und dann gings los.
Frauengespräche.

Über die Silvester Party in München, wo beide und andere Freunde feierten.
Es ging um ein paar Männer.
Und um richtig geilen Sex.
Aber am meisten redeten beide über ihr Leben.
Ihren Beruf.
Sport.
Und die eigene Entwicklung.
Es gibt eine Sehnsucht danach mal den „Richtigen“ zu treffen.
Das Leben ist nur schnell und zu kurz um an der Bushaltestelle zu stehen und auf Mr. Right zu warten.

Maya und andere machen das Beste aus sich.
Geben nie ruhe, liegen nicht auf Lorbeeren rum.
Aber es gibt keine Illusion darüber, dass Männer unbedingt gebraucht werden.
Gewisse Tricks, damit Männer ohne schlechtes Gewissen Frauen nur zum ficken benutzen können sind lange schon bekannt.

Es gibt eine Nuance, des Benutzt werdens für Maya, die wiederum sexy ist.
Eben nicht die durchschnittliche und offentsichtliche Nummer des Egoismus turnt.
Muss wohl raffinierter und emphatischer sein.
Hm…Maya sinnierte..
Hmm…es geht um die Motivation.
Die Motivation warum jemand die Dinge tut.
Denn erst da zeigt sich wer frei oder nur nach seinen Verhaltens mustern handelt.
Oder wer nur reagiert.

Überholt sind schon sehr lange die Vorurteile, dass Männer Fremdgeher seien.
Wäre schön, wenn die Gesellschaft in Punkto Sex endlich erwachsen wird und selbst mal schaut und sieht, dass fast alles nur Märchen sind.
Es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich der Sexualität gibt…
Lachend ging Maya mit diesem Gedanken ins Bett.

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
Dieser Beitrag wurde unter Sklavin Maya veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s