Lady Sunya und Sklavin Maya


Maya hatte im Sommer 2012 eine Anzeige einer Lady gefunden, die eine Frau und Freundin suchte.

Es war eine sehr ausführlich geschriebene Annonce.
Etwas rührte diese Beschreibung der suchenden Unbekannten und die Beschreibung der Gesuchten Maya.
Nur das die Unbekannte sich als dominanten Engel beschrieb, irritierte die junge Sklavin.
Denn mit Engeln hatte es die attraktive Frau schon lange nicht mehr.
Als kleines Kind schon fand sie die gelockten und pausbackigen Engel sehr kitschig und optisch gar nicht ansprechend. War das etwa der Grund, warum sie Mila nicht attraktiv fand? Schließlich waren es diesselben Attribute, klein, pummelig, gelockt, langweilig und harmlos. Was machten Engel schon, außer Harfe, oder etwa mit rosafarbenen IPhones zu spielen. (Sinn diese Satzes wird deutlicher, wenn artikel Dreier mit Mila, 26, Russin aus Essen fertig ist.)
Nur Luzifer, der immerhin autark zu sein schien, und einiges an Action und eigenen Geist zeigte unterschied sich zu den anderen eher passiv wirkenden Engel.

Sie rief damals die Anzeige mehrmals auf.
Irgendwas war in dieser Anzeige.
Vielleicht eine Art Code??
Irgendetwas stand hinter den Worten.
Ein Schicksal oder ähnliches.
Maya musste ihre Neugierde befriedigen und schrieb eine kurze Bewerbung.

Dabei hatte sie es gerade wieder aufgegeben eine Frau zu finden. Waren die meisten Frauen doch leider Fakes, also Männer die sich als Frauen ausgaben, um an sexy Bilder zu kommen. Die wenigen echten Frauen waren meist Paare, oder intellektuell mit weniger Hirnzellen ausgestattet oder wie schon hier geschrieben (Der Dreier mit Jan und Nelly) zu zögerlich, so dass Maya ihr Interesse verlor. Sie musste sich schließlich auch ihre Zeit einteilen und wollte nicht immer gleich mit jeder Freundin werden müssen, um einmal etwas Spaß zu haben. Dass man als Frau andere Frauen lange umgarnen musste, war nicht spannend für Maya. Sie liebte es lieber direkter und zielgerichteter. Kurz geilgerichteter. Vielleicht hatte die unkomplizierte Sklavin einfach auch nur viel Testesteron. Was ja auch dafür sprechen würde, dass sie fast immer Bock auf ficken hatte, schnell einen Orgasmus bekam und nie Probleme hatte sehr feucht zu sein.

Sunya antwortete Maya noch am selben Tag, was Maya sehr freute, weil sie sich schon sehr lange fragte, wie es denn sei von einer Frau dominiert zu werden. Und sie auch ihre Neugierde nach dem Charakter und dem Leben dieser Lady stillen wollte.

Die beiden schrieben etliche EMails hin und her. Verstanden sich gleich sehr gut. Dann telefonierten sie, was noch besser als das Schreiben verlief, da sie sich fast die Ohren abquatschten und ein regelrechtes Wortgefecht an witzigen Worten entstand. Es war fast ein SM-Debattierclub. Im Gegensatz zu Maya hatte Sunya einen Mann geheiratet und einige Kinder, lebte in einem Haus, in ländlicher Gegend.

Wenige Wochen später trafen sie sich in einer Kleinstadt. Dort gingen die beiden gutaussehenden Frauen essen, redeten laut, lachten noch lauter, worauf sich ältere Damen beschwerten und beide tötende Blicke ernteten. Sie gingen etwas shoppen, Dessous, Schmuck und Schuhe. Maya kaufte sich kurzerhand, rote High-Heels aus Lack, die ihr Sunya empfahl.
Diese Schuhe waren wie für Maya gemacht, rot, nuttig, clubbig. Und mit wirklich hohen Absatz und einem Plateau.
Beide genoßen es zu flirten, hielten sich aber in der östlichen Kleinstadt, die fast nur von alten Leuten besucht war mit Küssen zurück. Aber es war auch etwas die Unsicherheit, da sie sich noch nicht lange kannten.

Das zweite Treffen war in Berlin. Diesmal waren zwei Töchter dabei. Die Töchter erinnerten Maya daran wie sie selbst als Kind war, besonders die ältere hatte einige Ähnlichkeiten zu dem Mädchen, welches sie einst war. Ein Freund von Sunya tauchte auch noch auf. Mike, devot, attraktiv und absolut freigeistig. Auch sein etwas ungewöhnliches Leben bestätigte, dass er seinen eigen Kopf hatte. Anfangs stellte er Maya einige Fragen, um sie einschätzen zu können. Maya begriff, dass er sie abcheckte, auch um Sunya zu schützen. Das machte ihn noch symphatischer. Aber richtig punktete er, als er sagte: „Bei Maya ist es so, dass sie zwar eine schöne Frau ist, aber nicht wie andere schöne Frauen anderen Männern oder irgendwelchen Dingen hinterherzurennen.“
„Ja!“ Maya war begeistert. Mehr musste und wollte sich nicht dazu sagen.

Das dritte Treffen von Sunya und Maya war wieder in Berlin.Diesmal dauerte es sehr lange, da Sunya sowie Maya zu sehr eingespannt waren.
Beide hatten eine schwere Zeit durchmachen müssen und in dieser Zeit waren beide sich aus dem Weg gegangen.

Sunya hatte jetzt ihre Haare hellbraun gefärbt. Sie hatte arschlange, gelockte Extensions sich einflechten lassen. Die neue Haarfarbe stand ihr sehr gut, sie wirkte seriöser und edler. Passte einfach besser, da dieses Braun Wärme vermittelte und das frühere Blond einfach kühler war. Sunya war in Maya’s Augen ein sehr herzlicher und gefühlsbetonter Mensche. Eher ein Herbsttyp und keine harte, blonde, kühle Businessfrau.

„Ich dachte du magst mich nicht mehr, “ erzählte Sunya Maya.          „Ich dachte dasselbe von dir!  Wir sind ja echt voll die Tucken! Voll die Hühner!!“ Maya musste lachen und Sunya konnte auch nicht ernst bleiben.

Essen, quatschen, lachen und immer wieder Temperament und Stimme zügeln und drosseln müssen. Es war wie von Anfang an. Auch diese Verstehen ohne viele Worte.

Sunya war noch mit Karl-Heinz verabredet. Er hatte gewisse Bezieheungen und Kontakte, die bei Sunyas Wohnungssuche hilfreich sein würden. Sunya wollte aus ihrem langweiligen Kaff nach Berlin ziehen. Mit ihren Kindern, ohne ihren Mann. Das klang sehr gut in Mayas Ohren, da es leider sehr offentsichtlich war, dass Sunya’s Mann eher Sunya hinderte und bremste, ja sogar belastete, da er sehr bestimmend war und sehr an dem alten Rollenmodell der Geschlechter festhielt. Was Sunya zusätzlich in ihrer beruflichen Selbständigkeit bremste.

Karl-Heinz wartete unten in der Hotelbar.Sunya und Maya hatten ihn etwas warten lassen. Und wenn beide noch mehr Zeit auf dem Hotelzimmer gehabt hätten, dann wäre es nicht dabei geblieben, dass diesmal Maya Sunya nackt sah. Sunya war eine hübsche Frau, die jetzt einfach nur etwas Sport machen müsste um wieder in Form zu kommen. Nackt sah sie so aus, wie Maya es sich vorgestellt hatte. Sunya war einen Kopf kleiner als Maya. Hatte breitere Hüften, größere Titten, war im Intimbereich komplett rasiert. Weder ihr Kitzler, noch ihre Schamlippen waren zu sehen, genau das hatte Maya vermutet.
Sunya war üßerlich das genaue Gegenteil von Maya. Maya war eher sehr schlank, groß, knackig, kleine Oberweite, schlanke, lange Glieder, schmales Gesicht.

Maya begrüßte Karl-Heinz auf französisch. Er glotze immer wieder auf Maya’s rote Bluse, und an ihren Beinen entlang. Er versuchte ihren Busen mit Blicken zu erfassen. Maya wusste ja, dass Männer innerhalb weniger Sekunden die Maße einer Frau sehr gut ab und einschätzen konnten. Männer würden gute Schneider abgeben.

Sunya zeigte sich Karl-Heinz gegenüber sehr abweisend.Er war ein älterer Schauspieler, der prominente Menschen kannte. Darauf und auf sein Äußeres bildeter er sich sehr viel ein. Nur war er zwar nicht unattraktiv, aber hatte kein Sexappel, machte flache Witze und war weder Sunya’s noch Maya’s Typ.

Zu dritt gingen sie ins Hotelzimmer, um Sunya’s mantel zu holen. Das Kopfkino des Mannes konnte Maya regelrecht riechen.Zwei hübsche, junge Frauen mit dem alten Knacker in einem Hotelzimmer.

Da Sunya und Maya aber ihn kaum beachteten, verflüchtigte sich schnell sein Traum vom Dreier.

Sie gingen in ein argentinisches Steakhaus. Dort versuchte Karl-Heinz mit Maya zu flirten, was sie ungerührt nicht beachtete. Auch auf dei Frage, woher er sie kennen könne, sie käme ihm so bekannt vor, reagierte die junge Dame kühl und sachlich, dass sie dieses oft höre, da sie mehrere Doppelgänger hätte. Aber vielleicht kenne er sie ja auch vom Titelbild einer kleinen, deutschen Zeitschrift..Auf seine ihr zu persönlichen Fragen antwortete sie geschickt diplomatisch ausweichend, sogar schon eher nichtssagend. Einmal versuchte er sie provozieren, was ihr nicht entging und auch da konterte Maya sachlich und ungerührt, so dass sein leichter Angriff ins Leere lief.. Das Männer anfangen angriffslustig zu werden, weil sie ihre Beute nicht kriegen können kannte Maya schon. Männer quengeln, zicken und beleidigen dann, wie kleine Kinder, denen der Lolli geklaut wurde.

Irgendwann stand er auf und verschwand auf Toilette, wo er recht lange zubrachte. Was die temperamentvollen Mädels nicht weiter störte, da sie ihn nicht vermissten.

Nach einer Stunde fuhr Maya nach Hause, damit die beiden noch mal ungestört reden könnten. Noch länger Karl-Heinz und ihre Kopfschmerzen wären wieder gekommen.. May hatte den Satz kreiert, dass Männer sobald sie mit einer Frau im Raum allein waren, diese immer als ihr Sexobjekt ansahen und meinten ihnen gehöre der Körper der Frau allein zu ihrer Befreidigung und ihnen gehöre die Frau. Sicherlich stritten das viele Männer ab, aber würden sie sich die Mühe machen und kurz in sich gehen, um sich selbst zu untersuchen, dann würden die meisten tatsächlich diese Einstellung finden. Das kommt aber auch nur, da die Frau noch immer nicht ganz als gleichberechtigt angesehen wird.

Sie freute sich auf das nächste Treffen mit Sunya. Sicher war, dass mehr als küssen auf dem Alexanderplatz passieren würde..                     😉

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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