Der Unterschied zwischen Mann und Frau


Heute war Maya nirgends bei der Sache.
Sie hatte gerade ein sehr schönes Geschenk für Lady Sunya gefunden.
Eine kleine, feine Buddha-Statue. Eine grüne Tara.
Dann hatte sie lange fachgesimpelt mit der Verkäuferin. Gefragt wo genau diese Figur herkam.
Es war natürlich keine Massenproduktion-Buddha-Figur.
Diese Tara konnte auf dem Altar stehen und zur Meditstionspraxis verwendet werden.
Also genau das was Maya für ihre Freundin suchte.
Sie ließ die Tara erstmal an der Kasse stehen.
Ihr war ein einziges Buch aufgefallen.
Ein Buch über Neurologie.
Ein Buch über neue Hirnerforschung.
Sie blätterte drin rum.

Der Unterschied zwischen Mann und Frau. Ein Kapitel. Sehr interessant.
Die schlanke, junge Frau fing an zu lesen und regte sich auf.
Negative Darlegung gewisser Wissenschaftler bezüglich der Intelligenz der Frauen brachte sie in Rage.
Sie wollte das Buch in Ruhe zu Hause lesen, also kaufte sie es.
Dabei vergass sie das Geschenk, die Tara.
Heute war sie einfach nur neben der Spur.
Sie hatte eine Auseinandersetzung mit einem sehr guten Freund gehabt.
Und Montag hatte sie eine wichtige Prüfung in Deutsch.
Aber ihr Kopf war heute dermaßen blockiert, dass das Lernen schwer fiel.
Sie hatte Angst davor Montag ihren Herrn zu sehen. Der kam ja auch noch.
Sie hatte ihm sehr frivole aber auch sehr unverschämte Videos von ihr geschickt.
Da würde er natürlich sie hart bestrafen.
Nur war ihr gerade nicht sonderlich nach SM.
Vielleicht redete sie sich das auch ein.
Aber das Gesagte ihres Freundes liess sie nicht los.
Er kritisierte sie, dass sie die netten Männer falsch sah.
Das sie verbohrte und irrige Ideen über die Welt hätte.
Das sie loslassen müsse.
Jeden Mann.
Das sei ihre Aufgabe in diesem Leben.
Maya nahm ihren Freund sehr ernst.
Denn er war einer der sehen konnte.
So wie auch Maya sehen konnte. Deswegen wusste sie über Mila gleich Bescheid.
Wusste gleich wie verhätschelt und unselbständig und faul die Russin war.
Später verriet ihr Herr ja, das Mila noch bei Mami und Papi wohnte.
Nesthocker.
Das Mila faul war, laß Maya aus der Beschaffenheit ihres Körpers.
Denn der fing mit 26 schon an zu welken.
2 – 3 Jahre später würden die Brüste zu hängen anfangen.
Der Nachteil wenn man etwas größere Dinger hat, aber nie die Muskeln trainierte.
Maya konnte nicht nachvollziehen, dass jmd aus essen kam und das erste Mal in Berlin war, kein Interesse zeigte Berlin sich anzuschauen.
Lieber lag Mila gelangweilt mit ihrem rosa IPhone auf dem Bett rum, zog ne Fresse und sah dadurch noch pummeliger aus.
Es gab Menschen denen pummelig stand. Aber die Russin wirkte so nur noch träger.

Sie heulte, als sie zu Hause war.
Es war heute schmerzhaft nur eine seiner zahlreichen Frauen zu sein.
Das war eines der Klischees, welches auch in dem Buch vorkam.
Der Mann müsse seine Samen streuen.
Dabei erzählte ihr gestern erst einer ihrer Mitschüler, dass er nie Kinder wolle, wegen der Überbevölkerung.
Dann müsste der ja theoretisch auf Sex nicht scharf sein…
Gegenteil.

Maya war heute wirr.
Und traurig wie schon lange nicht mehr.
Eine von vielen zu sein war bedeutungslos.
Eine von vielen zu sein, verzehrte das was ihre Treffen mit S. ausmachte.

Er hatte mal gesagt, sie solle sich vorstellen in dem weißen Bikini den er ihr schenkte am Strand zu liegen.
„Das wäre schön,“ hauchte sie.
„Aber das wird es nie geben.“
„Wer weiß. Alles ist möglich, “ beschwichtigte ihr Herr sie.
Damals glaubte sie ja noch, dass er verheiratet sei.
Durch die Begegnung mit der Russin Mila wurde ihr klar, daß er Single war.
Der eine Hauptgeliebte sich hielt, um mehrmals im Monat gummifrei ficken zu können.
Und dann alle ein bis zwei Monate Maya und zwischendurch mal Frischfleisch.

Maya wurde vielleicht vom Leben bestraft nur „noch“ jung zu sein.
Sie war eben nicht mehr Anfang 20.
Vielleicht war sie auch zu klug und er bevorzugte Frauen die unaufmerksam jede Lüge frassen.

Wahrscheinlich war er sehr festgefahren und meinte sie nach 2 Jahren zu kennen.
Dabei lernte sie sich jetzt erst selbst richtig kennen und entdeckte, dass vieles in dem wie sie gelebt hatte und vieles wie sie handelte nicht im Geringsten ihrem Wesen entsprach oder ihrem Charakter verriet…

Etwas hatte ihr Freund aufgewühlt und heute war es hoch gekommen.
Es war gut, dass sie heulte, denn mit Tränen vergießen hatte sie 2003 aufgehört…

Jetzt drückte sie erstmal ihre Kippe aus.
Sie hatte für ihr Leben genug geraucht.
Duschen und endlich mal wieder die Nägel knallrot lackieren.
Frisieren, schminken und ein Kleid im Kleiderschrank finden, welches sexy und elegant zugleich war.
Und dann zur Geburtstagsfeier.
Leider ohne Geschenk, aber wieder mit guter Laune und unerschütterlichen Optimismus.
Denn los zulassen wollte sie nicht nur die Qualmerei.
Loslassen wollte sie auch die schmerzhaften Gedanken an S.
Loslassen etwas besonderes mit ihm zu haben und eine besondere Geliebte für ihn zu sein zu wollen.
Solche Wünsche waren unrealistisch.
Ja, sogar überflüssig.
Maya glaubte wohl gescheitert zu sein, nur weil er eine andere viel öfter sah.
Eine andere mit in den Urlaub nahm.
Der Dreier mit Mila zeigte ja deutlich, dass er die zwei Tage in Berlin lieber mit der kleinen, leicht untersetzten Russin verbrachte.
Denn Maya wurde erst spät abends erlaubt zu kommen und am zweiten Tag zweimal weggeschickt.
Soviel dazu wie wichtig ihm seine Sklavin war.
Taten wiegen schwerer als seine Worte und spätere Beschönigungen.
Mila selbst war nur eine TG-Studentin.
Denn Mila folgte seinen und sogar einer Maya’s Anweisungen ohne richtig devot zu sein.
Und dass Mila keine Lust hatte aber diese Dinge dennoch tat, verriet zu deutlich, dass sie sich ihr Geld bei S. als Geliebte verdiente.
Dass sie S.’s neue Geliebte war, verriet sie Maya zum Schluss.
Mila wollte sich so rächen, für Maya s herablassende, uninteressierte Art.
Das war ein Schock.
Denn diese Wahl bewies nicht wirklich guten Geschmack.
Nichts gegen Mila.
Sie war für ihr Alter noch wahnsinnig unsicher und unreif. Hatte den Stand einer 9 jährigem.
Sie konnte und wollte weder richtig küssen, noch war sie zum blasen fähig.
Das Mila die Affäre beenden würde innerhalb eines halben Jahres, konnte Maya riechen.
Denn das Mila von einem Mann wie S. gar nichts hatte war zu sehen.
Beide zusammen wirkten langweilig und bieder erotisch.
Eben nicht frivol animierend.
Einfach zwei Leute, denen man höchstens auf der Straße hinter schaut, weil man an den Haaren, dem Kleudungsstil und dem Altersunterschied nur das typische Klischee gekaufte Russin sehen konnte.
Wenn Mila sich typgerecht gekleidet oder frisiert hätte, dann hätte man den Blick auf ihre dann dagewesene Attraktivität frei gehabt.
Aber so wirkte sie altmodisch zurecht gemacht und wie eine Barbie für Arme.
Und er wie ein hoffnungslos verliebter Trottel, der sich bei Aldi Süd ein neues Spielzeug gekauft hatte.
Wenn man dass süße, billige Parfüm der kleinen TG-Maus roch, vermutete man er wäre bei MCGeiz fündig geworden.

Maya hatte wirklich nichts mehr gegen Mila.
Sie wünschte ihr wirklich sehr viel Glück.
Und passendere Männer als S.

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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