Briefwechsel mit einem Verrückten


Dieser Mann, ist vielleicht auch eine Frau. Schrieb auf eine Maya’s Anzeigen, vor ca einem Jahr.
Erst sehr beleidigend.
Dann drehte Maya den Spieß um, Süßholzraspelte.
Da wurde er/sie/es gefügig.
Schrieb netter und offener.
Aber normal eben nicht.
Maya hofft immer noch er/sie/es geht es gut.
Denn neben verwirrt und aggressiv, macht dieses Wesen einen einsamen und unglücklichen Eindruck.
Auf jeden Fall schrieb er/sie/es Maya mit ca. 7 verschiedenen Mailadressen, nachdem sie sagte, dass schreiben mit demjenigen sei sinnlos. Und die Mails von nun an im Spam landen würden.
Da er/sie/es ihr die Frage nicht beantworten wollte/konnte, warum er/sie/es denn sich die Mühe machte, auf anzeigen zu antworten, die er verachtete.
Maya inserierte, dass sie Männer die erfolgreich sind und Anzüge trügen sexy sein.
Das ließ einige Herrn empört aufschreien.
😄

Maya:
Ich oute mich als Ikea-Gegner.
Denn ich bin Natur- und Menschenfetischist. Und Ikea achtet weder das eine noch das andere.
Ich bleibe.
Denn mich zerstört nichts.
Nicht mal Ikea.

M. Goldt. Bekannt. War vor 15 Jahren lustig. Obwohl er nur das schrieb, was ich schrieb. Selbst meinen Stil kopierte.

Du.
Wie stets.
Aber noch nicht oft genug wiederholt.
Du musst es so oft wiederholen, bis du anfängst es anders zu machen.
Da beginnt SM.

Am 03.03.13 um 20:21 schrieb Harry Koch

> Tja, willkommen in der Normalität, liebe Freunde von der anderen
>
> Garderegimentsfeldpostnummer. Eine gute Gelegenheit, mal Max Goldt zu Wort
>
> kommen zu lassen:
>
> „Auch mir behagt es nicht, wenn man immer so tut, als seien SMler das
>
> Tafelsilber des Menschengeschlechts, oder dass ihre sexuelle Präferenz etwas
>
> sei, auf das sie stolz zu sein hätten.“ Er, Max Goldt, hält es vielmehr für
>
> absoluten Kokolores, aus einem kleinen, aber unterhaltsamen Defekt wie SM
>
> einen ganzen Lebensstil zu destillieren, der sich schließlich doch nur in
>
> einer maßlosen Überschätzung von Sexualität äußert. Die kultische Überhöhung
>
> einer unbedeutenden Normabweichung führt natürlich zwangsläufig dazu, dass
>
> alle individuellen Eigenschaften gegenüber dem SMlersein verblassen, es
>
> laufen Leute herum, die nicht mehr links, nicht mehr rechts, nicht mehr
>
> musisch, nicht mehr Mensch sind, sondern nur noch Dom/Sub und nichts
>
> anderes.
>
> Ich oute mich hier mal als Ikea-Liebhaber, der aber auch nicht jeden Scheiß
>
> dort kauft.
>
>
>
> —–Ursprüngliche Nachricht—–
>
> From: Maya
>
> Sent: Friday, February 8, 2013 10:02 AM
>
> To: Harry Koch
>
> Subject: Re: RE: Subwesen sucht Subwesen
>
>
>
> Ich glaube du hast mir ausversehen gemailt.
>
> Verwechslung anscheinend.
>
>
>
> Andererseits bist du für deine unpassenden Einschätzungen, die nur
>
> Unterschätzungen beinhalten mir bekannt.
>
> Du hältst eben gerne andere für Anfänger.
>
> Und Anfänger sind bei dir alle gleich harmlos.
>
> Kann dich beruhigen.
>
> Ich lebe SM weitab von dem meist sehr prüden Kontext.
>
> Von Anfang an.
>
>
>
> Verstehe es nicht falsch, aber wenn du annähernd ähnlich tickst, gratuliere
>
> ich.
>
> Aber da ich mir ähnliche Wesen schon kenne und du nicht mich treffen
>
> wolltest, bin ich froh, dass du dich verabschiedet hast.
>
>
>
> Ich wunsche dir echtes Glück, weitab von dem möglichen Irrglauben,
>
> verdorbener als andere zu sein, denn da liegt dein Konzept deiner Moral.
>
> Dieses sich abheben wollen.
>
> Dieses alle anderen sind ja so und so.
>
>
>
> Beeindrucken, tun mich leider nur Menschen, die das Glück haben bestimmte
>
> Personen zu treffen um von ihnen zu lernen.
>
> Denn dann weiß ich, ihr Weg ist echt.
>
> Denn dann weiß ich sie haben wirklich keine Wahl mehr als alle Moral zu
>
> verabschieden.
>
> Denn Moral ist die Abgrenzung exklusiver zu sein, ohne echte Menschen zu
>
> kennen, die weltweit reisen und frei von Moral sind.
>
> Erst mit solchen Menschen ist die eigene Entwicklung gesichert.
>
> Denn selbst kann sich jeder jeden Scheiß einbilden.
>
> Und 24/7 hat echt nichts mit SM zu tun.
>
> Und echte Entwicklung und Befreiung, da ist SM zu wenig, um dich frei zu
>
> machen.
>
> Deswegen sind SMler ja oft prüde..
>
> Deswegen gehöre ich nie dazu.
>
> Denn ich befreie mich auf allen Ebenen, und mein Fortschritt, meine
>
> Entwicklung bestätigt nicht nur mein Herr, sondern die, die alles echt sehen
>
> können.
>
> Und das ist so seit 10 Jahren.
>
> Deswegen, war ich als Anfänger damals schon weiter, als andere Anfänger.
>
> Das wurde mir gesagt.
>
> Ich gebe nur auf Einschätzung von anderen etwas. Du gehörst nicht dazu, da
>
> ich dich als sehr verwirrt und haltlos erlebe.
>
> Und da ich dich nicht kenne…
>
>
>
> Wenn du eine/einer von uns wirst, kann ich dir vieles Glauben, aber solange
>
> ich lese, du bist nicht bei uns, bist und bleibst du leider ein sehr
>
> normaler Mensch, der nur etwas versauter lebt.
>
> Aber echte Hingabe ans Leben, Sm USW können normale Menschen leider nicht
>
> erreichen.
>
> Denn ihr bleibt zu sehr an der Oberfläche.
>
> Für mich ist sm nur eine Art Labor, um zu checken, wie sehr mein Weg, den
>
> ich mit vielen Menschen weltweit teile, mich auch im sexueller Hinsicht
>
> immer weiter verändert.
>
> Aber SM allein für sich ist kein kräftiges Mittel um seine Konzepte zu
>
> sprengen.
>
> Da folgst du dem Irrglauben all der anderen SMler.
>
> So besonders ist SM nicht.
>
> Es ist nur ein Spiel, mehr nicht.
>
> Das solltest du ruhig dir einprägen.
>
>
> Gesendet mit der kostenlosen GMX iPhone App
>
>
>
> Am 02.02.13 um 13:32 schrieb Harry Koch
>
> > Irgendwie ist mir das alles zu normal. Ich habe für mich ein Stadium
>
> > erreicht, das weit hinter dem liegt, was normale BDSMler so machen.
>
>
> > Ich weiß nicht was ich dir schreiben soll, denn ich möchte dich nicht
>
> > schockieren und ich möchte auch keine eMails lesen, wo dann zu so einer
>
> > Aussage von mir kommt, ich dürfte Dir alles schreiben.
>
> > Um nichts verkehrt zu machen? Das würde bei mir nicht funktionieren, denn
>
> > ich kann Taktik nicht leiden.
>
> >
>
>
>
> > Schöne Grüße

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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