Prüdes Berlin


Samstag
Am Alex

Lady Sunya und Sklavin Maya treffen sich.
Die hübsche Lady ist nicht gut drauf.
Nicht gabz bei der Sache.
Hat ihre Jacke vergessen.
Also wollen sie schnell eine Jacke kaufen.
Im dritten Laden finden beide fast schon keine.
Maya will aber endlich eine Lösung.
Sie rät zu einer roten Jacke.
Gibt es aber nicht in der richtigen Größe.
„Hm, die Jacke muss es aber sein. Bestimmt hängt die richtige Größe einfach falsch, kommt der jungen Sklavin in den Kopf.
Sie dreht sich um und sieht die rote Jacke auf nem falschen Ständer hängen.
Richtige Größe.
Und Sitz ist perfekt.

Draußen ist n etwas angesoffenes dickliches Paar mit nem Rehpinscher.
Die Lady, die mittlerweile auch wieder blonde Haare hat, schnackt die beiden an wegen dem Hund.
Die Frau schiesst sich auf Maya ein.
Will das Maya ihre Sonnenbrille absetzt.
Maya gefällt ihr und sie will ihr Alter wissen, Namen und die Augen sehen.
Maya nennt irgendeinen Namen.
Zeigt ihre Augen nicht.
„Nur für 10.000 €.“
Schallend laut lacht sie.
Durch die Treffen mit ihrem Herrn wird sie im Alltag immer dominanter.
Sensibler dafür, dass die meisten Menschen immer irgendetwas von ihr wollen. Da ihr Herr einiges verlangt hat sie immer weniger Lust Erwartungen anderer zu erfüllen.
Wenn es wirklich Sinn macht, dann ja.
Nur, die Frau hatte keine Chance bei ihr.
Wenn sie Maya’s Augen sehen würde, dann würde sie sie noch attraktiver finden.
Sunya und Maya gingen weiter.
Diesmal bestimmte Maya wo es lang geht.
„Ich rede heute nur scheisse. Kannst ruhig sagen dass ich die Klappe halten soll, “ Sunya, einen Kopf kleiner als Maya, schaute hoch zu der großen Frau.
Was auch immer heute mit ihr los war.
Sie wirkte etwas geknickt.
Etwas neben der Spur.
„Cool. Kann ich heute mal den Ton angeben!“ Maya grinste süffisant.
„Also. Klappe halten! “

Sie hielten Händchen am Alex, schlenderten zur Bahn.
„Hast du das eben gesehen? “ Sunya war aufgeregt.
„Nein.“ Maya hatte nur gespürt, dass jemand irgendwas komisches dachte.
Sie spürt immer komische Gedanken und Blicke. Aber sie schaut die Leute nicht mehr an.
Deren Pech, wenn Mayas Businesskostüm ihnen zu kurz, zu eng war oder es sie störte, dass zwei Frauen Händchen hielten.
„N Mädchen hat richtig auf unsere Hände geschaut und voll angewidert auf uns. “
Sunya war heute sehr sensibel und nicht gerade selbstbewusst.
Was auch immer der Auslöser dafür war.
Also übernahm Maya die Führung.

Berlin-Mitte
Fast schon Prenzlauer Berg

Hinterhof.
Ne Kneipe.
Von außen schrabbelig und ranzig.
Punkig.
„Da gehe ich nicht rein,“ Sunya ist echt niedlich in ihrer Unsicherheit. Wie ein kleines Kind.
„Du bist in Berlin. Es interessiert keinen was du anhast, “ tadelt Maya ruhig.
Lady Sunya gibt sich einen Ruck.
„Na gut. Gehen wir rein.“
Drinnen ist es dunkel und spaßig und spacig.
Es läuft so Mucke á la Amon Düül.
Maya trinkt nur Wasser aber kommt von der Musik und einer Prise Schnupftabak voll drauf. Wie bekifft.
Der Lady Sunya gefällt es auch. War n bissi wie „früher“, wo man sich öfter in solchen art „Rock-Cafés“ rumtrieb.

Nach einiger Zeit gingen sie wieder raus.
Hielten wieder Händchen.
Wieder böse Blicke.
„Wenn wir schwul wären würden die nicht so glotzen! Dabei denken Männer doch sowieso wir seien alle lesbisch.
Weil die Pornos das ja behaupten.
Deswegen denken jetzt die Frauen, wir seien richtige Konkurrenz. Denn die Männer finden uns jetzt heiß..“
Maya sprach laut und gut hörbar in dem Hinterhof.
Langsam wurde sie echt sauer.
Dass die blöden Affen sich nicht um sich selbst kümmern und immer alles bewerten müssen anstatt selbst mal was spannendes zu machen.
Maya wollte auch Sunya schützen, da sie sich unwohl fühlte.

Zwei Straßenecken weiter n Besoffener.
Schnatterte Maya an.
Es war kein Wort zu verstehen.
Aber sie spürte, er meinte ihren kurzen Rock.
Sie machte ihn nach. Nur lauter und drohender.
Ihre Augen funkelten.
„KOMM DOCH HER DU AFFE. DU BIST BESOFFEN. DICH MACH ICH LEICHT PLATT. “ Dachte sie und schaute ihn bedrohlich an. Er drehte sich schnell weg und schlurfte seinen schlacksigen,  2 m langen Körper ausser Reichweite.
„Manchmal bekomme ich echt Angst, wenn ich mit dir unterwegs bin.“
„Warum? Ich pass doch auf dich auf. “
„Nein. Dass du auf die Fresse kriegst.“
„Sunya. Ich lebe fast seit 10 Jahren hier. Mir gehört die Stadt. Ich kenne doch diese ganzen Penner. Der war harmlos. Trotzdem kann man dem nicht alles durchgehen lassen. “

Jetzt wollte Maya feiern.
Sunya war sehr müde und geschafft.
Also fuhren beide ein Stück mit der Bahn.

Ostkreuz stieg Maya um. Die zwei küssten und umarmten sich.

Am Bahngleis.
Maya stand und wartete.
Sie spürte wieder was im Rücken.
Diesmal aber angenehm.
Zwei Männer Anfang 20.
Groß, gut gekleidet. Attraktiv. Leicht angetrunken.
Sie kamen aus der Schweiz.
Wollten Maya mitnehmen.
Erst ins Brauhaus und dann würde sie am nächsten Tag nach einer wunderbar geilen Nacht aufwachen.
Der mit dem blonden, Locken und der Brille redete am meisten auf Maya ein.
Beide wirkten dominant.
Der dunkelhaarige, stellte seinen Fuß an Maya’s Stiefel und drückte an ihren Fuß.
Spaß hätte sie sicherlich gehabt.
Der mit den Locken gefiel ihr sogar richtig gut.
Aber zum einen durfte sie ja nicht und sie erlebte dieses Angebot nicht zum ersten mal in Berlin.
Einmal waren es sogar fünf Body Builder. Da bekam sie schon etwas Angst…

In der Bahn merkte sie dass sie müde und zufrieden mit sich und dem Tag war.

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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