Mama von C. Bukowski


Mama

Hier liege ich
Unter der Erde
Mit offenem Mund
Und
Kann nicht mal mehr
Mama sagen
Und
Die Hunde kommen vorbei, bleiben

Stehen und pissen meinen Grabstein an; ich muß auf nichts verzichten

Nur auf die Sonne
Und mein Anzug ist ein schlechtem Zustand
Und gestern
Fiel mir der Rest
Von meinem linken Arm ab.
Kaum noch was übrig
Wie eine Harfe
Ohne Saiten.

Ein Besoffener im Bett
Der mit brennender Zigarette einschläft

Kann wenigstens noch 5 Löschzüge

Und 33 Mann
In Bewegung setzen.
Ich kann
Nichts Mehr.

P.S. – Hector Richmond im Grab
Nebenan denkt immer nur an Mozart und Raupen aus Zuckerguß.
Er leistet mir
Sehr schlechte Gesellschaft.

Charles Bukowski.

Über andersmaya

Jung und dabei im besten Alter. Also nicht mehr zu jung, um Erfahrung zu haben und zu wissen was ich wirklich will. Das heißt, ich habe bereits meine schlimmsten und schönsten Erfahrungen erleben können. Ich lebe intensiv, teils ungewöhnlich. Lasse mir nichts vorschreiben. Habe aber mittlerweile gelernt, auch unaffällig die von der Gesellschaft nicht geduldetetn Sachen, im Verborgenen, unmbehelligt zu leben. Lebendig, etwas unvorsichtig, aber auch umsichtig. Eine sehr rationelle und vernünftige Seite und eine sehr umtriebige, abenteuerliche Seite habe ich. Nur drehen und wenden, wie die Goldmedaille lasse ich mich nicht.
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